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Archiv für die Kategorie „Sterbegeldversicherung“

Ein Pflegefall kann extrem teuer werden und das Vermögen von Familien angreifen oder sogar aufzehren, wenn der Pflegebedürftige keine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen hat. Doch nicht nur der Pflegefall kostet Geld, auch der irgendwann eintretende Tod. Liegt keine private Sterbegeldversicherung vor, müssen die Hinterbliebenen zusätzlich noch für die Kosten der Beisetzung aufkommen. Eine angemessene Beerdigung kostet mindestens 5.000 Euro für eine aufwendigere Gestaltung der Beisetzung mit z. B. besonders prunkvoller Grabstätte und aufwendige Trauerfeier kann sogar an die 10.000 Euro oder sogar noch mehr kosten. Unabhängig von der finanziellen Situation einer Familie sollte – und darf – aber die Ausgestaltung der letzten Würde keine Frage des Geldes sein. Das dachte wohl schon Bismarck, der die staatliche Sterbegeld Absicherung eingeführt hatte, die aber im Zuge der letzten Gesundheitsreform komplett aus dem Leistungskatalog des Staates gestrichen wurde.

Eine Sterbegeldversicherung ist daher heute nötiger denn je. Für einen 40jährigen kostet eine gute Sterbegeldversicherung 15 Euro im Monat. Bei der Abwägung der Frage, ob dieser Betrag zusätzlich investiert werden sollte muss bedacht werden, dass eine Sterbegeld Absicherung ein Leben lang leistet und nicht wie z. B. alternativ eine Lebensversicherung zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Gegenüber einer Lebensversicherung bietet die Sterbegeldversicherung auch den Vorteil, dass zum Abschluss selbst bei einem erhöhten Versicherungsbetrag von 20.000 Euro keine Gesundheitsfragen erfüllt sein müssen. Außerdem kann die Sterbegeldversicherung nicht vom Staat zur Finanzierung des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV) heran gezogen werden, was bei der Lebens- oder Risikolebensversicherung der Fall ist. Daher kommt die private Sterbegeld Absicherung auch für Personen in Betracht, deren Zukunft auf “wakligen Beinen” steht.

Von einer Sterbegeldversicherung hat natürlich der Versicherte selbst keinen Nutzen, aber das ist auch nicht Sinn einer Versicherung, es geht vielmehr um die Risikoabsicherung. Die finanzielle Absicherung der eigenen Beerdigung hat auch bedeutende moralische Gründe. Eine Sterbegeldversicherung bietet die Gewähr, dass alles nach den Vorstellungen des Vorstorbenen abläuft bzw. die Beerdigung nicht von der finanziellen Situation abhängt.

Ein Tod kann auch vollkommen unvorher gesehen eintreten. Gerade wenn der Tod in Folge eines Unfalles eintritt, werden die Hinterbliebenen auch finanziell oft sehr hart getroffen. Deshalb kann für den Unfalltod oft auch eine erhöhte Versicherungssumme vereinbart werden.

Der Staat kommt nicht mehr wie früher für die Beerdigungskosten seiner Bürger auf. Nichteinmal für einen Teil der Bestattungskosten wird ein gesetzlicher Zuschuss entrichtet. Gerade älter Menschen mit wenigen Nachkommen kann dies finanziell stark belasten, wenn beispielsweise der Ehepartner stirbt und die Bestattungskosten aus eigener Kraft finanziert werden müssen.

Eine Risikolebensversicherung wäre hier natürlich eine Möglichkeit, doch ist diese für Rentner, die dazu meist bereits Vorerkrankungen haben, nicht mehr abschließbar. Wenn in der Vergangenheit dazu nicht genügend angespart wurde oder angespart werden konnte, sieht es meist düster aus, wenn der Ehepartner im Alter verstirbt und auf einmal Kosten in Höhe mehrerer tausend Euro aufgebracht werden müssen.

Eine Sterbegeldversicherung ist hier eine Möglichkeit auch im hohen Alter oder bei Vorerkrankungen die finanziellen Risiken des Todes von Ehepartner abzusichern. Auch wenn das die rente niedrig ist oder sogar Transferleistungen bezogen werden, bietet die Sterbegeldversicherungeine gute Möglichkeit der Absciherung für den Todesfall.

Die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung sind in der Regel bis zum 85. Lebensjahr zu entrichten, tritt der Tod vorher ein wird die vereinbarte Todesfallsumme an die Begünstigten ausgezahlt. Stirbt ein Versicherter erst später leistet die Sterbegeldversicherung natürlich trotzdem, da die Versicherungsdauer lebenslang ist. Zuzüglich zur vereinbarten Versicherungssumme für den Todesfall werden angesammelte Zinsüberschüsse ausgezahlt.

Da die Sterbegeldversicherung als reiner Versicherungsschutz für den Todesfall gilt, wird angespartes Kapital auch nicht bezüglich einer finanziellen Bedürftigkeit bei der Beanspruchung von Transferleistungen angerechnet, es zählt also im Gegensatz zu “normalen” Kapitallebensversicherungen zum Schonvermögen.

Des Weiteren wird bei einer Sterbegeldversicherung auch kein Unterschied zwischen Raucher und Nichtraucher gemacht, weshalb Raucher bei der Sterbegeldversicherung keine Beitragszuschläge zu erwarten haben.

Als reine Kapitalanlage ist eine Sterbegeldversicherung allerdings nicht zu empfehlen als sinnvolle Absicherungsalternative bei hohem Alter oder Vorerkrankungen hingegen kann man zum Abschluss einer guten Sterbegeldversicherung durchaus raten.