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Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Beiträge steigen kräftig

Schon heute versichern sich im Bereich der Pflegezusatzversicherung deutlich mehr Frauen als Männer. Momentan sind die Beiträge bei gleichen Leistungen und gleicher Pflegetagegeldhöhe für Männer ca. 20% günstiger als bei einer gleichaltrigen Frau. Ab 21.12.2012 wird damit Schluss sein und beide Geschlechter werden den gleichen Beitrag zu zahlen haben.
Infolgedessen zahlen Männer einen BEitrag der um mindestens 20% höher sein wird als zu Bisex-Konditionen.
Auch für Frauen wird es nicht günstiger, da schon heute der Anteil an Frauen in Pflegezusatzversicherungen so hoch ist, dass der Beitrag sich am alten Frauenbeitrag orientieren wird, da zudem auch die Kalkulationsvorgaben durch den Gesetzgeber geändert haben, wird der Beitrag für Frauen für eine Pflegetagegeldversicherung ebenfalls ansteigen.

klicken1 Unisextarife in der Pflegezusatzversicherung

Pflegezusatzversicherung-Vergleich

Jetzt abschließen und sparen

Besonders Männder, aber im Prinzip beide Geschlechter machen nichts verkehrt, wenn Sie eine Pflegezusatzversicherung noch im Rahmen der Bisex-Kalkulation abschließen. Männer sparen dadurch enorm, als würden Sie einen der neuen Unisex-Tarife abschließen. Auch Frauen sparen in den meisten Fällen bei einem Abschluss in 2012. Anträge sollte bis spätesten November 2012 gestellt werden, denn bis spätestens 21.12.2012 muss eine Pflegzusatzversicherung (und auch andere Krankenzusatzversicherungen) policiert sein, damit man noch den Tarif zu alten Konditionen erhält.

Das Bundeskabinett billigte einen Gesetztesentwurf zur Förderung der privaten Pflegezusatzversicherung.Demnach sollen zunächst 100 Millionen Euro zur Förderung der privaten Pflegezusatzversicherung zur Verfügung gestellt werden. Wer einen solchen Pflegezusatzversicherung Vertrag abschließt erhält pro Monat 5 Euro Zuschuss vom Staat, also 60 Euro pro Jahr. Diese Förderung ist unabhängig vom Alter und Einkommen.
Pflege-Riester wird wie auch der Abschluss der Riester Altersvorsorge Verträge natürlich keine Pflicht. Die Versicherer müssen Ihre Veträge zertifizieren lassen. So muss jeder unabhängig von Alter und Gesundheitszustand aufgenommen werden. Damit dies möglich ist, wird es jedoch eine Karrenzzeit von 5 Jahren geben, in denen keine Leistung der Pflegezusatzversicherung erbracht wird.
Dies bedeutet schon einmal, dass gesunde Antragsteller mit einer herlömmlichen Pflegezusatzversicherung deutlich besser zu fahren scheinen, selbst wenn es dafür keine Förderung gäbe, denn gute Pflegezusatzversicherungen leisten bereits ab PFlegestufe 0 und ohne Karrenz- und Wartezeiten.
Tarife, in denen keine Gesundheitsprüfung stattfindet dürften schnell im Beitrag steigen, spätestens nach den 5 Jahren Karrenzzeit. Der Fördervorteil von 60 Euro wäre somit sehr schnell aufgezehrt.

klicken1 Pflege Riester   Kabinettbeschluss

Pflegezusatzversicherung-Vergleich

Dass die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung bei einer stationären Heimunterbringung generell nicht ausreichen, um die Gesamtkosten der Pflegebedürftigkeit zu decken, ist hinlämglich bekannt. Doch was vielen nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass die finanzielle Unterversorgung im Pflegefall aufgrund unterschiedlicher Kosten in den einzelnen Bundesländern stark variiert.

So liegen die Heimunterbringungsskosten in PflegestufeI  bis III in westlichen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder auch im nördlichen Bundesland rund 30% höher als in den “neuen” Bundesländern, wie beispielsweise in Thüringen oder Sachsen-Anhalt.

Da die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung unabhängig des jeweiligen Bundeslandes gleich hoch oder niedrig ist (je nachdem, wie man es nennen möchte), ergeben sich unterschiedlich hohe Deckungslücken, die im privaten Rahmen zu finanzieren sind. Das bedeutet, dass auch bei Abschluss einer Pflegezusatzversicherung berücksichtigt werden muss, in welchem Bundesland man später im Fall einer Pflegebedürftigkeit, unterkommen wird. So ist möglicherweise bei Unterbringung in einem Pflegeheim im Osten Deutschland ein Pflegetagegeld in Höhe von 50 Euro bereits ausreichend, während Pflegebedürftige in Hamburg eher ein Pflegetagegeld in Höhe von 70-90 Euro am Tag abgesichert haben sollten.

Ferner ist zu berücksichtigen, dass der versicherte Tagessatz bei einer Pflegezusatzversicherung sich fast immer auf deren Leistung in der höchsten Pflegestufe III bezieht und eine Pflegetagegeld in geringeren Pflegestufen, also Pflegestufe I oder II nur ein anteiliges Pflegegeld erbringt. Auch bei Demenz oder Pflegestufe 0 kann bereits ein sehr hoher finanzieller Pflegebedarf entstehen, den nicht jede Pflegezusatzversicherung abdeckt. Unser Pflegezusatzversicherung Vergleich zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Tarife in welcher Pflegestufe, welche finanzielle Pflegeleistung vorsehen.

Die Gesetzlichen Krankenkassen wollen zur Kostendeckung der Pflegeversicherung nun einen Kapitalstock aufbauen. Während die Kapitaldeckung bisher nur von der Privaten Krankenversicherung dazu verwendet wird, die hohen Kosten im Alter vorher anzusparen, ist die Gesetzliche Krankenkasse noch immer ein umlagefinanziertes System.

Inzwischen jaben die Privaten Versicherer Alterungsrückstellungen in Höhe von über 20 Mrd Euro angespart, während die GKV nur über Rücklagen von gerade 4 Mrd Euro verfügt, die schon bald aufgebraucht sein dürften.

Während die Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung ein politischer Spielball zu sein scheint, der immer heute alles anbietet, aber wenig an später denkt,planen private Versicherer vorausschauender.

Vor allem die große Barmer Ersatzkasse hat beriets mit einer Kapitaldeckung begonnen und verwaltet als Nr. 16 von 153 Krankenkassen Rücklagen in Höhe von 1,6 Mrd Euro.

Zukünftig werden die Krankenkassen nicht darum herumkommen, Kaptialrücklagen zu bilden. Dazu gehört aber auch der heutige Verzicht, um später mehr zu haben.

Weitere Informationen .

Ein Pflegefall kann extrem teuer werden und das Vermögen von Familien angreifen oder sogar aufzehren, wenn der Pflegebedürftige keine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen hat. Doch nicht nur der Pflegefall kostet Geld, auch der irgendwann eintretende Tod. Liegt keine private Sterbegeldversicherung vor, müssen die Hinterbliebenen zusätzlich noch für die Kosten der Beisetzung aufkommen. Eine angemessene Beerdigung kostet mindestens 5.000 Euro für eine aufwendigere Gestaltung der Beisetzung mit z. B. besonders prunkvoller Grabstätte und aufwendige Trauerfeier kann sogar an die 10.000 Euro oder sogar noch mehr kosten. Unabhängig von der finanziellen Situation einer Familie sollte – und darf – aber die Ausgestaltung der letzten Würde keine Frage des Geldes sein. Das dachte wohl schon Bismarck, der die staatliche Sterbegeld Absicherung eingeführt hatte, die aber im Zuge der letzten Gesundheitsreform komplett aus dem Leistungskatalog des Staates gestrichen wurde.

Eine Sterbegeldversicherung ist daher heute nötiger denn je. Für einen 40jährigen kostet eine gute Sterbegeldversicherung 15 Euro im Monat. Bei der Abwägung der Frage, ob dieser Betrag zusätzlich investiert werden sollte muss bedacht werden, dass eine Sterbegeld Absicherung ein Leben lang leistet und nicht wie z. B. alternativ eine Lebensversicherung zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Gegenüber einer Lebensversicherung bietet die Sterbegeldversicherung auch den Vorteil, dass zum Abschluss selbst bei einem erhöhten Versicherungsbetrag von 20.000 Euro keine Gesundheitsfragen erfüllt sein müssen. Außerdem kann die Sterbegeldversicherung nicht vom Staat zur Finanzierung des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV) heran gezogen werden, was bei der Lebens- oder Risikolebensversicherung der Fall ist. Daher kommt die private Sterbegeld Absicherung auch für Personen in Betracht, deren Zukunft auf “wakligen Beinen” steht.

Von einer Sterbegeldversicherung hat natürlich der Versicherte selbst keinen Nutzen, aber das ist auch nicht Sinn einer Versicherung, es geht vielmehr um die Risikoabsicherung. Die finanzielle Absicherung der eigenen Beerdigung hat auch bedeutende moralische Gründe. Eine Sterbegeldversicherung bietet die Gewähr, dass alles nach den Vorstellungen des Vorstorbenen abläuft bzw. die Beerdigung nicht von der finanziellen Situation abhängt.

Ein Tod kann auch vollkommen unvorher gesehen eintreten. Gerade wenn der Tod in Folge eines Unfalles eintritt, werden die Hinterbliebenen auch finanziell oft sehr hart getroffen. Deshalb kann für den Unfalltod oft auch eine erhöhte Versicherungssumme vereinbart werden.

Der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung ist unabdingbar, um im Ernstfall umfassend und nach den Wünschen des Pflegebedürftigen versorgt zu werden, ohne dass dabei das angesparte Vermögen angegriffen wird.

Natürlich ist ein Pflegefall kein gewünschter Lebensstatus, somit stellt sich die Frage, wie man den Fall einer Pflegebedürftigkeit verhindern kann. Es ist die unrückbare Wahrheit, dass die Zukunft ungewiß ist und es jeden treffen kann, unabhängig von Alter und bisherigen Gesundheitszustand. Insofern gibt es keine verläßlichen Maßnahmen, um einen Pflegefall zu verhindern. Superman-Darsteller Reeves wurde ganz unerwartet in Folge eines Reitunfalles vollkommen pflegebedürftig. Daher gilt es zunächst das Bewusstsein für die permanente Gefahr, pflegebedürftig zu werdne und frühzeitig eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Denn tritt der Ernstfall erst einmal ein, kann dafür natürlich nicht mehr vorgesorgt werden. Beim Abschluss einer Pflegeversicherung sollte darauf geachtet werden, dass im Tarif fest gelegt ist, dass nach Eintreffen der Pflegebedürftigkeit, der Tarif gewechselt werden kann. Der Umfang der Pflegebedürftigkeit und des Bedarfs an Zusatzabsicherung lässt sich im Vorwege unmöglich bestimmten, deshalb sollte eher dem teureren Tarif den Vorzug gegeben werden, der dann im Ernstfall auch eine gewisse Dynamik aufweist.

vergleich starten Pflegefall verhindern   was Sie tun können

Um die Wahrscheinlichkeit eines Pflegefalles zu verringern, gibt es natürlich unzählige Ratschläge und Tipps, angefangen von gesunder Ernährung, über Sport und ein ausgewogenes Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele. Letzteres läßt sich insbesondere durch Methoden der Alternativmedizin und Naturheilkunde fördern. Obwohl die Wirksamkeit der Alternativmedizin wissenschaftlich erwiesen ist und inzwischen sogar immer mehr Ärzte auf eine ergänzende Behandlung durch Heilpraktiker setzen oder sogar selbst Behandlungen der Alternativmedizin anbieten, bezahlen die Gesetzlichen Krankenkassen nur in Ausnahmefällen und dann auch nur sehr begrenzt. Daher ist eine Heilpraktikerversicherung eine sinnvolle Investition in die eigene Zukunft. Beispielsweise gibt es eindeutige Voranzeigen, die für einen bevor stehenden Schlaganfall sprechen, aber für den Laien nicht unbedingt erkennbar sind. Die Alternativmedizin hilft, Körper, Geist und Seele in besseren Einklang miteinander zu bringen und verhindert damit möglicherweise auch die pflegebedürftigkeit.

Wie erwähnt, gibt es natürlich keine Garantie. Ein plötzlicher Unfall kann auch einen kerngesunden Menschen von heute auf morgen zum Pflegefall machen. Viele sichern das durch eine Unfallversicherung ab, was aber nicht unbedingt sinnvoll ist. Alternativ sollte eher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden, da diese für jeden Fall von Berufsunfähigkeit leistet und nicht nur in Folge eines Unfalles.

Die Pflegeversicherung, die der Staat für alle Bürger vorsieht, bietet nicht mehr als eine Grundabsicherung. Wer darüber hinaus Leistungen in Anspruch nehmen will, sollte eine Zusatzversicherung Pflege abschließen. Ansonsten sind die Versorgungslücken im wirklichen Ernstfall enorm.

Müssen beispielsweise Angehörige ihre Vollzeitstelle aufgeben und können nur noch in Teilzeit arbeiten oder überhaupt nicht mehr, bedeutet dieser Umstand für die Betroffenen einen erheblichen Verlust, nicht nur finanzieller Art. Doch genau das droht zu passieren, ohne eine private Pflegeversicherung.

Durch den demographischen Wandel wird die Situation in der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht besser. Da die Menschen glücklicherweise immer älter werden, nehmen auch die Pflegefälle immer mehr zu. Deshalb muss privat vorgesorgt werden.

vergleich starten Stiftung Warentest: Pflegeversicherung Vergleich lohnt

Eine gute Pflegeversicherung für Menschen, die beim Abschluss in den mittleren Lebensjahren sind, ist die DKV, die HanseMerkus und die SDK, deren Beiträge um die 40 Euro pro Monat betragen.

Insbesondere die DKV Pflegeversicherung ist zu empfehlen. Diese hat laut Stiftung Warentest das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und ging daher in der umfassenden Untersuchung als Testsieger hervor.  Von insgesamt 26 untersuchten Pflegeversicherungen erhielt die DKV die Gesamtnote 1,6 (Ausgabe 01/2009).

Für die Pflegestufe 1 übernimmt die DKV 25 % der Kosten, wenn die Pflege nur vorübergehend und zu Hause statt findet bzw. nur teilweise stationär. Bei Pflegestufe 2 die hälfte der Kosten und Pflegestufe 3 drei Viertel der anfallenden Kosten.  Im Falle einer stationären Pflege werden die Gesamtkosten übernommen.

Die HanseMerkur übernimmt zwar bei der nichtstationären Pflege einen höheren Anteil der Kosten, doch dafür kostet der Tarif auch rund fünf Euro mehr im Monat, also ganze 60 Euro im Jahr. Außerdem liegt das Höchsteintrittsalter bei der HanseMerkur bei 70 Jahren, während die DKV auf ein Höchsteintrittsalter verzichtet.

Auch wenn die Tarife bei den Pflegeversicherungen zumindest auf den ersten Blick sehr ähnlich erscheinen, sollte vor dem Vertragsabschluss ein Versicherung Vergleich durchgeführt werden. Das zeigt die Studie von Stiftung Warentest, die z. B. durchaus namhafte Versicherungsunternehmen wie die Hallesche, die Gothaer oder die R+V nur mit einem “ausreichend” bewerten. Dabei liegen auch die Beitragssätze stark auseinander und können je nach Lebensalter bei Abschluss durchaus ganze 30 Euro im Monat betragen.

Mit der neuen Bundesregierung aus Union und FDP kommen auch einige Änderungen in der Gesundheitspolitik. Diese betreffen auch die gesetzliche Pflegeversicherung. So will die Union die Definition der “Pflegebedürftigkeit” in Zukunft differenzierter ausgestalten und formulieren. Auch die FDP sieht Änderungsbedarf und setzt sich für eine Abkoppelung der Pflegeversicherung vom demographischen Faktor ein und möchte stufenweise ein prämienfinanziertes und kapitalgedecktes Pflegeversicherungssystem einführen. Die Eigenverantwortung soll gestärkt werden und die Versicherten sollen durch Entlastungen einen größeren Spielraum für den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung haben.

Im Wahlprogramm der FDP, dem “Deutschlandprogramm”, setzen sich die Freien Demokraten für eine Vereinfachung der Regelungen der Pflegeversicherung ein. Diese solle für die finanzielle Grundausstattung Sorge tragen, jedoch nicht bis ins kleinste Detail jeder Aspekt der Behandlung, die am Pflegebedürftigen vorgenommen wird, fest schreiben. Auf diesen Wege sollen die Pflegebedürftigen die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, wie ihre Pflege gestaltet wird und eigene Bedürfnisse und Vorstellungen mit ein bringen. Die Auswahl und Zusammensetzung von Pflegeleistungen sollen den Betroffenen überlassen werden, sofern diese dazu in der Lage sind. Außerdem soll die Gewährung der Leistung, wenn möglich als Geldleistung erfolgen, um den Anbietern von Pflegeleistung dazu zu bewegen, sich nah am Kunden zu orientieren.

Die FDP setzt sich für eine private Vorsorge durch eine Pflegezusatzversicherungein, weil eingestanden werden muss, dass es häufig nicht reicht, nur auf die gesetzliche Pflegeversicherung zu vertrauen. Dafür verspricht die Partei den Abschluss von eine Pflegezusatzversicherung steuerlich fördern zu wollen. Außerdem will man nicht zulassen, dass auf Altersrückstellungen der privaten Pflegezusatzversicherung zurück gegriffen werden kann, um die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung zu finanzieren.

Auch die Union setzt sich dafür ein, dass die Pflegebedürftigen selbst mehr eigene Entscheidungen treffen dürfen und damit die Pflegegerechtigkeit erhöht wird. Die Union will auch Kooperationen von Betrieben mit Pflegeeinrichtungen fördern, um Beruf und Pflege besser vereinbaren zu können.

Geht es nach den Willen von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und der SPD, wird die gestzliche und private Pflegeversicherung nach der Wahl unter dem Hut der Bürgerversicherung “zwangsverheiratet”. Im Wahlprogramm “Regierungsprogramm der SPD 2009 – 2013″ bekennt sich die SPD eindeutig zu der Einführung einer Bürgersozialversicherung, da diese für Sozialdemonkraten ein “Leitmotiv” sei.

Was sind die Gründe für eine Vereinheitlichung der Pflegeversicherung?

Argument dafür ist, wie so oft aus den Reihen der SPD, das Thema “Gerechtigkeit”. Kurz vor der parlamentarischen Sommerpause sprach Bundesgesundheitsministerin Schmidt erneut von einer “eklatanten Gerechtigkeitslücke”. Die private Pflegeversicherung war in der Vergangenheit in der Lage, Gelder auf Seite zu legen, wovon die gesetzliche Pflegeversicherung leider nur träumen kann. Während sich also die private Pflegeversicherung bei gleichen Leistungen immer besser stellen kann, leidet die gesetzliche Pflegeversicherung unter unzureichenden Einnahmen. Mehr als 50 % der Gesamteinnahmen aus Beitragszahlungen gehen an private Pflegeversicherungen, die in der Lage sind, den Überschuss in Altersrückstellungen zu packen.

Wie bei der Krankenversicherung leidet auch die Pflegeversicherung unter einer Diskrepanz zwischen Leistungsansprüchen auf der einen Seite und Beitragseinnahmen auf der anderen Seite. Die statistisch gesehen kränkeren älteren Leute sind überdurchschnittlich stark in der gesetzlichen Pflegeversicherung vertreten, zumal es in der Vergangenheit für Senioren leicht war von der PKV in die GKV zurück zu kehren.

Hintergrund, warum – neben einer Reformierung der Krankenkasse – jetzt auch die Pflegeversicherung auf den Prüfstand steht, ist die Tatsache, dass die Versorgung der pflegebedürftigen Personen nicht mehr zufrieden stellend bewerkstelligt werden kann und daher dringend eine Reform der Pflegeversicherung angebracht ist. Experten schlagen dafür die Einführung von fünf anstatt der bisherigen drei Pflegestufen vor. Gesundheitsministerin Schmidt begrüßte diesen Vorschlag, da er weg ginge von der “minutengenauen” Abrechnung. Allerdings kostet die Einführung von weiteren Pflegestufen viel Geld. Das will die SPD durch die Einbindung der privaten Pflegeversicherung, die auch mit ihren Überschüssen zur Rate gezogen werden, bereit stellen. Die Expertenvorschläge sehen vor, dass ein “Beitragsgrad 1″ und ein “Beitragsgrad 5″ neu eingeführt wird. Ersterer sehe Geldbeträge von bis zu 100 Euro monatlich vor, für ca. 600.000 Bundesbürger, die nur leichte Hilfe benötigen würden. Beim “Beitragsgrad 5″ hingegen geht es um die Heimunterbringung, für die bis zu 1890 Euro im Monat von der Pflegeversicherung zur Verfügung gestellt werden könnte.

Die Leistungen der Pflegeversicherung auszubauen und die ambulante Pflege in den eigenen vier Wänden zu unterstützen sind zentrale Argumente für die Reformbedürftigkeit des Pflegesystems.

Wie sieht die Alternative von CDU / CSU aus?

Wie die SPD sieht auch die Union die Notwendigkeit die Leistungen für Pflegebedürftige zu verbessern und die aus demographische Faktoren resultierende Ausgabenerhöhung finanzieren zu müssen. Im Gegensatz zur SPD spricht sich aber die Union für ein solidarisches Prämienmodell aus, das durch Steuer finanziertes Kapital gedeckt werden soll, deren Finanzierung sich nach dem Arbeitseinkommen richten soll. Wie bei der Reformierung der Krankenversicherung beabsichtigt die Union eine Kopfpauschale einzuführen, die zunächst unabhängig vom jeweiligen Einkommen gezahlt werden müsse und zuerst sechs Euro pro Erwachsenen betragen solle (jedes weitere Jahr soll dann dieser Betrag um einen Euro angehoben werden). Das Prämienmodell soll dabei stufenweise durch solidairsche Prämienelemente erweitert werden. Menschen mit niedrigem Einkommen erhlaten einen über Steuern finanzierten sozialen Ausgleich und außerdem sollen Kinder kostenlos mitversichert sein. Die bisher erhobenen 1,7 % Beitragssätze zur Pflegeversicherung, die Arbeitgeber und -nehmer zu je 50 % zahlen, soll eingefroren werden.

Auch die FDP ist für eine vollständige Abkehr von der einkommensabhängigen Beitragsfinanzierung und setzt sich für den Umbau zu einer durch Prämien finanzierten, kapitalgedeckten Beitragsfinanzierung der Pflegeversicherung ein.

Welches Konzept ist besser?

Einer wissenschaftlichen Studie des “Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie” der Uniklinik Köln würde ohne Einführung der Bürgerversicherung der Beitragssatz bis zum Jahre 2025 auf 2,52 % ansteigen (berücksichtigt man angepasste Pflegesätze und eine verbesserte Versorgung für Demenzkranke), bedingt durch den demoprahischen Wandel. Mit Einführung der Bürgerversicherung würde der Beitragssatz der Pflegeversicherung dagegen bei nur 2,0 % im Jahre 2025 liegen.

Doch die Frage bleibt, ob die Bürgerversicherung der richtige Weg ist. Tatsächlich werden die Vorschläge, die von einer vollständigen Kapitaldeckung (und damit Abkehr vom umlagefinanzierten System) bis hin zur vollständig umlagefinanzierten Bürgerversicherung reichen, kontrovers diskutiert. Der “Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) findet das SPD-Reformkonzept der Bürgerversicherung sogar “verfassungsrechtlich unzulässig”. Es sei nicht zulässig, systemübergreifend zwischen privaten und gesetzlichen Versicherungssystem einen übergreifenden Finanzausgleich vorzunehmen. Die Tatsache, dass die Bürgerversicherung mehr Staat und weniger Markt bedeute, ist ein zentrales Argument der Kritiker.

Allerdings existieren auch viele Reformvorschläge, die eine Mischform der Finanzierung vorsehen. So spricht sich der Vorsitzende der Fünf Wirtschaftsweisen Rürup dafür aus, alle Jahrgänge bis 1950 im umlagefinanzierten System zu lassen und erst die Jahrgänge ab 1951 in einer kapitalgedeckten Pflegeversicherung zu versichern.