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Archiv für Dezember 2009

Ein Pflegefall kann extrem teuer werden und das Vermögen von Familien angreifen oder sogar aufzehren, wenn der Pflegebedürftige keine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen hat. Doch nicht nur der Pflegefall kostet Geld, auch der irgendwann eintretende Tod. Liegt keine private Sterbegeldversicherung vor, müssen die Hinterbliebenen zusätzlich noch für die Kosten der Beisetzung aufkommen. Eine angemessene Beerdigung kostet mindestens 5.000 Euro für eine aufwendigere Gestaltung der Beisetzung mit z. B. besonders prunkvoller Grabstätte und aufwendige Trauerfeier kann sogar an die 10.000 Euro oder sogar noch mehr kosten. Unabhängig von der finanziellen Situation einer Familie sollte – und darf – aber die Ausgestaltung der letzten Würde keine Frage des Geldes sein. Das dachte wohl schon Bismarck, der die staatliche Sterbegeld Absicherung eingeführt hatte, die aber im Zuge der letzten Gesundheitsreform komplett aus dem Leistungskatalog des Staates gestrichen wurde.

Eine Sterbegeldversicherung ist daher heute nötiger denn je. Für einen 40jährigen kostet eine gute Sterbegeldversicherung 15 Euro im Monat. Bei der Abwägung der Frage, ob dieser Betrag zusätzlich investiert werden sollte muss bedacht werden, dass eine Sterbegeld Absicherung ein Leben lang leistet und nicht wie z. B. alternativ eine Lebensversicherung zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Gegenüber einer Lebensversicherung bietet die Sterbegeldversicherung auch den Vorteil, dass zum Abschluss selbst bei einem erhöhten Versicherungsbetrag von 20.000 Euro keine Gesundheitsfragen erfüllt sein müssen. Außerdem kann die Sterbegeldversicherung nicht vom Staat zur Finanzierung des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV) heran gezogen werden, was bei der Lebens- oder Risikolebensversicherung der Fall ist. Daher kommt die private Sterbegeld Absicherung auch für Personen in Betracht, deren Zukunft auf “wakligen Beinen” steht.

Von einer Sterbegeldversicherung hat natürlich der Versicherte selbst keinen Nutzen, aber das ist auch nicht Sinn einer Versicherung, es geht vielmehr um die Risikoabsicherung. Die finanzielle Absicherung der eigenen Beerdigung hat auch bedeutende moralische Gründe. Eine Sterbegeldversicherung bietet die Gewähr, dass alles nach den Vorstellungen des Vorstorbenen abläuft bzw. die Beerdigung nicht von der finanziellen Situation abhängt.

Ein Tod kann auch vollkommen unvorher gesehen eintreten. Gerade wenn der Tod in Folge eines Unfalles eintritt, werden die Hinterbliebenen auch finanziell oft sehr hart getroffen. Deshalb kann für den Unfalltod oft auch eine erhöhte Versicherungssumme vereinbart werden.

Der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung ist unabdingbar, um im Ernstfall umfassend und nach den Wünschen des Pflegebedürftigen versorgt zu werden, ohne dass dabei das angesparte Vermögen angegriffen wird.

Natürlich ist ein Pflegefall kein gewünschter Lebensstatus, somit stellt sich die Frage, wie man den Fall einer Pflegebedürftigkeit verhindern kann. Es ist die unrückbare Wahrheit, dass die Zukunft ungewiß ist und es jeden treffen kann, unabhängig von Alter und bisherigen Gesundheitszustand. Insofern gibt es keine verläßlichen Maßnahmen, um einen Pflegefall zu verhindern. Superman-Darsteller Reeves wurde ganz unerwartet in Folge eines Reitunfalles vollkommen pflegebedürftig. Daher gilt es zunächst das Bewusstsein für die permanente Gefahr, pflegebedürftig zu werdne und frühzeitig eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Denn tritt der Ernstfall erst einmal ein, kann dafür natürlich nicht mehr vorgesorgt werden. Beim Abschluss einer Pflegeversicherung sollte darauf geachtet werden, dass im Tarif fest gelegt ist, dass nach Eintreffen der Pflegebedürftigkeit, der Tarif gewechselt werden kann. Der Umfang der Pflegebedürftigkeit und des Bedarfs an Zusatzabsicherung lässt sich im Vorwege unmöglich bestimmten, deshalb sollte eher dem teureren Tarif den Vorzug gegeben werden, der dann im Ernstfall auch eine gewisse Dynamik aufweist.

vergleich starten Pflegefall verhindern   was Sie tun können

Um die Wahrscheinlichkeit eines Pflegefalles zu verringern, gibt es natürlich unzählige Ratschläge und Tipps, angefangen von gesunder Ernährung, über Sport und ein ausgewogenes Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele. Letzteres läßt sich insbesondere durch Methoden der Alternativmedizin und Naturheilkunde fördern. Obwohl die Wirksamkeit der Alternativmedizin wissenschaftlich erwiesen ist und inzwischen sogar immer mehr Ärzte auf eine ergänzende Behandlung durch Heilpraktiker setzen oder sogar selbst Behandlungen der Alternativmedizin anbieten, bezahlen die Gesetzlichen Krankenkassen nur in Ausnahmefällen und dann auch nur sehr begrenzt. Daher ist eine Heilpraktikerversicherung eine sinnvolle Investition in die eigene Zukunft. Beispielsweise gibt es eindeutige Voranzeigen, die für einen bevor stehenden Schlaganfall sprechen, aber für den Laien nicht unbedingt erkennbar sind. Die Alternativmedizin hilft, Körper, Geist und Seele in besseren Einklang miteinander zu bringen und verhindert damit möglicherweise auch die pflegebedürftigkeit.

Wie erwähnt, gibt es natürlich keine Garantie. Ein plötzlicher Unfall kann auch einen kerngesunden Menschen von heute auf morgen zum Pflegefall machen. Viele sichern das durch eine Unfallversicherung ab, was aber nicht unbedingt sinnvoll ist. Alternativ sollte eher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden, da diese für jeden Fall von Berufsunfähigkeit leistet und nicht nur in Folge eines Unfalles.

Die neue Bundesregierung von Union und FDP wollen die Pflegeversicherung reformieren und durch die Einführung einer besseren Differenzierung der Pflegestufen, die Pflege stärker an den Bedürfnissen der Betroffenen ausrichten. Gleichwohl wird betont, dass ohne die eigenverantwortliche Vorsorge durch eine private Pflegeversicherung in Zukunft nichts mehr geht bzw. nicht im zufrieden stellenden Umfang die Pflege älterer oder behinderten Menschen möglich sein wird. Wer keine private Pflegeversicherung und auch nicht genügend Vermögenswerte besitzt, muss sich im Ernstfall mit einer Pflege zweiter Klasse zufrieden geben.

Allein die Zahl pflegebedürftiger älterer Menschen dürfte im nächsten Jahr laut Studien des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mehr als zwei Millionen betragen ( 2002 betrug die Zahl dagegen noch 1,6 Millionen). Mit bis zu 2,57 Millionen pflegebedürftigen Menschen rechnen Studien im Jahr 2030, was in erster Linie auf dem demographischen Wandel zurück zu führen ist. Weitere Leistungskürzungen bei der Gesetzlichen Pflegeversicherung sind also unabdingbar.

Hinzu kommt noch die prekäre Situation im Bereich der Pflegeberufe. So werden Pflegefachkräfte Hände ringend gesucht. Zu befürchten ist, dass Bedürftige ohne zusätzliche Absicherung am stärksten an den Mangel an Pflegefachkräfte leiden und leiden werden. Leider brechen auch die traditionellen Familienstrukturen mehr und mehr auseinander. War es früher Gang und Gäbe, dass die Kinder für die Eltern sorgen, gehen diese heute in der Regel früh aus dem Elternhaus. Ältere und behinderte Menschen sind daher meistens auf fremde Hilfe angewiesen. Zur Finanzierung der Pflege muss dann meistens das private Vermögen herhalten.

Nur eine private Pflegezusatzversicherung kann das verhindern und gewährleisten, dass die Pflege in dem Umfang vorgenommen wird, wie es gewünscht und erforderlich ist.

Eine gute Pflegeversicherung sollte neben der professionellen Pflege auch die Pflege durch die Angehörigen bezahlen. Oft sind diese auch fähig viele Leistungen der professionellen Pflegekräfte zu übernehmen, was für die Pflegebedürftigen nicht gerade unerheblich sein kann.

Wichtig ist auch, dass im Leistungsfall ein Tarifwechsel möglich ist. In der Regel kann der Grad der Pflegebedürftigkeit nicht prognostiziert werden. Daher sollte eher ein teurer Tarif abgeschlossen werden, der den Wechsel in einem anderen Tarif möglich macht. Der teurere Tarif kann dann im Leistungsfall deutlich billiger werden.

Bedeutsam ist auch, dass die spontane Organisation von Haushaltshilfen, Fahrdiensten oder Pflegekräften jederzeit möglich ist.

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