Service

HotlineHotline
040-2110766-0

Kostenloser R?ckrufkostenloser Rückruf
Call Back

E-Mail Anfrage
E-Mail Anfrage

Ihre Ansprechpartner
Unser Team hilft Ihnen gerne bei Fragen und Problemen weiter. Rufen Sie gleich unsere Hotline unter 040-2110766-0 an. Oder nutzen Sie unseren kostenlosen Rückruf-Service.
Ihre Ansprechpartner

Archiv für November 2009

Der Koaltionsvertrag zwischen Union und FDP verspricht eine Reform und Entbürokratisierung der Pflegeversicherung. So sollen die Rahmenbedingungen für Leistungsanbieter von Pflegeeinrichtungen und den Pflegebedürftigen überprüft und reformiert werden, um “der eigentlichen Pflege am Menschen wieder mehr Zeit” einzuräumen.

Wie das umgesetzt werden soll, ist – wie es Koaltionsverträge oft an sich haben – recht vage formuliert. So heißt es, dass die unterstützende Funktion bei der Pflege von Familienangehörigen mit der Berufstätigkeit besser zu vereinbaren sein müsse und dafür sollen entsprechende Förderungsmaßnahmen mit der Wirtschaft auf den Weg gebracht werden. Welche das genau sein sollen, steht nicht im Koalitionsvertrag.

Der Tatsache, dass großer Bedarf nach neuen Pflegekräften und Altenpflegern besteht, wird damit berücksichtigt, dass das Berufsgesetz modernisiert werden soll, um den Beruf für Auszubildende attraktiver zu gestalten. Leider wird auch hier nicht weiter ausgeführt, wie das konkret aussehen soll.

Begrüßenswert ist aber die Tatsache, dass Union und FDP de Notwendigkeit erkannt haben, dass Pflegeleistungen besser an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sein muss, die auf eine Pflege angewiesen sind. Um das umzusezten sollen die Angebote der Leistungserbringer für die Angehörigen und Pflegebedürftigen transparenter gestaltet werden müssen, so dass das Preis-Leistungsverhältnis besser ersichtlich sein wird. Es soll für die Entscheidenden auch verstärkt die Möglichkeit bestehen anstatt eine Sachleistung auch eine Geldleistung in Anspruch nehmen zu können.

Es ist auch sehr zu begrüßen, dass der Begriff der Pflegebedürftigkeit differenzierter als zuvor definiert werden soll. Neben körperlicher Behinderungen soll jetzt auch “anderweitiger Betreuungsbedarf” definiert werden, so dass auch z. B. Demenzkranke verstärkt berücksichtigt werden. Damit soll auch erreicht werden, dass die Wohn- und Betreuungseinrichtungen besser an den Bedarf der Pflegebedürftigen angepasst werden.

Um die Pflegeversicherung auch in Zukunft bezahlen zu können, soll das umlagefinanzierte System durch eine Kapitaldeckung ergänzt werden. Es heißt dazu weiter, dass eine Arbeitsgruppe dazu in naher Zukunft einen entsprechenden Vorschlag vorlegen wird.

Das ist auch dringend notwendig, nicht nur Bezug nehmend auf den Punkt, wie die Reform der Finanzierung der Pflegeversicherung aussehen soll. Denn der Koalitionsvertrag ist leider nicht konkret genug. Daher ist auch viel von Kommisionen und Arbeitsgruppen die Rede.

Gut ist aber, dass Union und FDP die Bevölkerung darauf hinweisen, dass mehr Eigenverantwortung, insbesondere durch den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung notwendig und unabdingbar ist, will man die eigene Pflege zukünftig auch auf einem zufrieden stellenden Niveau absichern.

Der Staat kommt nicht mehr wie früher für die Beerdigungskosten seiner Bürger auf. Nichteinmal für einen Teil der Bestattungskosten wird ein gesetzlicher Zuschuss entrichtet. Gerade älter Menschen mit wenigen Nachkommen kann dies finanziell stark belasten, wenn beispielsweise der Ehepartner stirbt und die Bestattungskosten aus eigener Kraft finanziert werden müssen.

Eine Risikolebensversicherung wäre hier natürlich eine Möglichkeit, doch ist diese für Rentner, die dazu meist bereits Vorerkrankungen haben, nicht mehr abschließbar. Wenn in der Vergangenheit dazu nicht genügend angespart wurde oder angespart werden konnte, sieht es meist düster aus, wenn der Ehepartner im Alter verstirbt und auf einmal Kosten in Höhe mehrerer tausend Euro aufgebracht werden müssen.

Eine Sterbegeldversicherung ist hier eine Möglichkeit auch im hohen Alter oder bei Vorerkrankungen die finanziellen Risiken des Todes von Ehepartner abzusichern. Auch wenn das die rente niedrig ist oder sogar Transferleistungen bezogen werden, bietet die Sterbegeldversicherungeine gute Möglichkeit der Absciherung für den Todesfall.

Die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung sind in der Regel bis zum 85. Lebensjahr zu entrichten, tritt der Tod vorher ein wird die vereinbarte Todesfallsumme an die Begünstigten ausgezahlt. Stirbt ein Versicherter erst später leistet die Sterbegeldversicherung natürlich trotzdem, da die Versicherungsdauer lebenslang ist. Zuzüglich zur vereinbarten Versicherungssumme für den Todesfall werden angesammelte Zinsüberschüsse ausgezahlt.

Da die Sterbegeldversicherung als reiner Versicherungsschutz für den Todesfall gilt, wird angespartes Kapital auch nicht bezüglich einer finanziellen Bedürftigkeit bei der Beanspruchung von Transferleistungen angerechnet, es zählt also im Gegensatz zu “normalen” Kapitallebensversicherungen zum Schonvermögen.

Des Weiteren wird bei einer Sterbegeldversicherung auch kein Unterschied zwischen Raucher und Nichtraucher gemacht, weshalb Raucher bei der Sterbegeldversicherung keine Beitragszuschläge zu erwarten haben.

Als reine Kapitalanlage ist eine Sterbegeldversicherung allerdings nicht zu empfehlen als sinnvolle Absicherungsalternative bei hohem Alter oder Vorerkrankungen hingegen kann man zum Abschluss einer guten Sterbegeldversicherung durchaus raten.